Begegnungsmaßnahme in Novi Sad – Serbien

404 Coll­ect Nürn­berg führ­te im Som­mer 2025 eine fünf­tä­gi­ge inter­na­tio­na­le Mis­si­ons- und Begeg­nungs­rei­se nach Novi Sad (Ser­bi­en) durch. Ziel der Maß­nah­me war es, jun­gen Men­schen aus Deutsch­land und Ser­bi­en inter­kul­tu­rel­le Begeg­nun­gen zu ermög­li­chen, Glau­ben prak­tisch zu leben und sozia­le Ver­ant­wor­tung erfahr­bar zu machen.

Im Mit­tel­punkt stand dabei das gemein­sa­me Erle­ben: Von der ers­ten Begeg­nung am Ankunfts­tag über Work­shops, krea­ti­ve Pro­jek­te und geist­li­che Impul­se bis hin zu sozia­len Ein­sät­zen ent­wi­ckel­te sich schnell eine ver­trau­ens­vol­le und offe­ne Gemein­schaft. Beson­ders prä­gend waren die gemischt­spra­chi­gen Klein­grup­pen, in denen Unter­schie­de, Gemein­sam­kei­ten und per­sön­li­che Lebens­rea­li­tä­ten the­ma­ti­siert wur­den – ehr­lich, respekt­voll und auf Augenhöhe.

Ein abwechs­lungs­rei­ches Pro­gramm sorg­te dafür, dass sich Inhalt und Gemein­schaft die Waa­ge hiel­ten:
Inter­ak­ti­ve Work­shops zu Jugend­kul­tur und Zusam­men­le­ben in Euro­pa, krea­ti­ve Pro­jek­te wie Wand­ge­stal­tung und Medi­en­ar­beit, gemein­sa­me Gebets­zei­ten sowie offe­ne Aben­de mit Spie­len, Musik und Gesprä­chen schu­fen zahl­rei­che Begeg­nungs­mo­men­te. Sprach­li­che Bar­rie­ren spiel­ten dabei kaum eine Rol­le – Ges­ten, Lachen und gemein­sa­me Akti­vi­tä­ten ver­ban­den schnell.

Ein beson­de­rer Schwer­punkt lag auf prak­ti­scher Nächs­ten­lie­be: Bei einer sozia­len Akti­on in der Innen­stadt wur­den obdach­lo­se Men­schen mit frisch zube­rei­te­ten Crê­pes und Heiß­ge­trän­ken ver­sorgt. Dabei ent­stan­den kur­ze, aber wert­vol­le Gesprä­che, die den Jugend­li­chen ein­drück­lich zeig­ten, wie Glau­be kon­kret gelebt wer­den kann.

Ein kul­tu­rel­ler Höhe­punkt der Rei­se war der Tages­aus­flug nach Bel­grad, bei dem die Grup­pe Ein­bli­cke in Geschich­te, Gesell­schaft und die ser­bisch-ortho­do­xe Glau­bens­tra­di­ti­on erhielt. Der Besuch des beein­dru­cken­den Tem­pels des Hei­li­gen Sava hin­ter­ließ bei vie­len einen blei­ben­den Eindruck.

Den emo­tio­na­len Abschluss bil­de­te ein gemein­sam vor­be­rei­te­ter Lob­preis­abend, bei dem Musik, Gebet und per­sön­li­che Zeug­nis­se Spra­chen und Kul­tu­ren mit­ein­an­der ver­ban­den. Spä­tes­tens hier wur­de deut­lich, wie eng die Jugend­li­chen in weni­gen Tagen zusam­men­ge­wach­sen waren.

„Eine inten­si­ve und berei­chern­de Rei­se, die gezeigt hat, wie viel Ver­bin­dung ent­ste­hen kann, wenn jun­ge Men­schen gemein­sam glau­ben, die­nen und sich begegnen.“

Die Maß­nah­me war in jeder Hin­sicht ein Erfolg: Es ent­stan­den Freund­schaf­ten über Län­der­gren­zen hin­weg, neue Per­spek­ti­ven auf Glau­ben und Gesell­schaft sowie der Wunsch nach wei­te­rem Aus­tausch und zukünf­ti­gen Begeg­nun­gen.
Ein Pro­jekt, das nach­hal­tig wirkt – über die Rei­se hinaus.

Von David Schnei­der, Jugend­pas­tor Eccle­sia Church