Building Bridges in Youthwork – Rückblick auf intensive Tage in Nizza

In Niz­za durf­ten wir vom 17. bis 21. Mai 2026 die drit­te und abschlie­ßen­de Pha­se unse­res drei­jäh­ri­gen Pro­jekts „Buil­ding Bridges in You­thwork“ erle­ben. Nach dem Auf­takt 2024 in Nürn­berg und der zwei­ten Begeg­nung 2025 in Cór­do­ba kamen nun Fach­kräf­te aus Nürn­berg, Cór­do­ba und Niz­za zusam­men, um Erfah­run­gen aus­zu­wer­ten, von­ein­an­der zu ler­nen und neue Per­spek­ti­ven für inter­na­tio­na­le Jugend­ar­beit zu entwickeln.

Das Pro­gramm ver­band fach­li­chen Aus­tausch, prak­ti­sche Ein­bli­cke und gemein­sa­me Refle­xi­on. Nach dem Ankom­men und einem erneu­ten Ken­nen­ler­nen mit akti­vie­ren­de Metho­den zur Grup­pen­dy­na­mik, Sprach­ani­ma­ti­on und Refle­xi­on ging es dar­um, die unter­schied­li­chen beruf­li­chen Hin­ter­grün­de, Erfah­run­gen und Per­spek­ti­ven der Teil­neh­men­den sicht­bar zu machen.

In den Work­shops blick­ten wir auf die bis­he­ri­gen Pro­jekt­pha­sen zurück: Was haben wir in Nürn­berg und Cór­do­ba erar­bei­tet? Wel­che Erkennt­nis­se gab es zu Iden­ti­täts­bil­dung, Grup­pen­dy­na­mi­ken und den Wir­kun­gen von Jugend­aus­tausch? Und vor allem: Wel­che kon­kre­ten Jugend­be­geg­nun­gen und Pro­jek­te sind dar­aus bereits entstanden?

Ein beson­de­rer Schwer­punkt lag auf der Fra­ge, wie inter­na­tio­na­le Jugend­be­geg­nun­gen gut geplant und päd­ago­gisch beglei­tet wer­den kön­nen. Dabei haben wir uns mit Grup­pen­pha­sen beschäf­tigt, Dyna­mi­ken in inter­na­tio­na­len Grup­pen reflek­tiert und gemein­sam über­legt, wie Fach­kräf­te jun­ge Men­schen in die­sen Pro­zes­sen unter­stüt­zen können.

Eben­so zen­tral war die akti­ve Betei­li­gung Jugend­li­cher: Jun­ge Men­schen sol­len nicht erst am Ende in ein fer­ti­ges Pro­gramm ein­stei­gen, son­dern von Anfang an in die Ent­wick­lung ein­ge­bun­den wer­den – mit ihren Ideen, Bedürf­nis­sen, Inter­es­sen und Fra­gen. Denn ech­te inter­na­tio­na­le Jugend­ar­beit ent­steht dort, wo Jugend­li­che mit­ge­stal­ten, Ver­ant­wor­tung über­neh­men und Begeg­nung auf Augen­hö­he erleben.

Neben den Work­shops bot das Pro­gramm auch wert­vol­le Ein­bli­cke in die Jugend­ar­beit vor Ort in Niz­za. Besu­che und Exkur­sio­nen zu Ein­rich­tun­gen wie Cent­re social La Ruche, MJC AGORA, Ani­ma­Nice Bon Voya­ge, der Black Box und dem Kul­tur­ort Le 109 ermög­lich­ten neue Per­spek­ti­ven auf loka­le Ansät­ze, Her­aus­for­de­run­gen und gute Pra­xis in der Arbeit mit jun­gen Menschen.

Abge­run­det wur­de die Begeg­nung durch gemein­sa­me Aus­wer­tun­gen, infor­mel­le Gesprä­che, kul­tu­rel­le Pro­gramm­punk­te, den Aus­tausch mit Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­tern der Stadt Niz­za sowie Zeit für kon­kre­te Pla­nun­gen. Genau aus die­sen Momen­ten ent­ste­hen trag­fä­hi­ge Part­ner­schaf­ten, neue Pro­jekt­ideen und die nächs­ten Schrit­te für zukünf­ti­ge Jugendbegegnungen.

Ein herz­li­ches Dan­ke­schön an alle Part­ne­rin­nen und Part­ner aus Niz­za, Cór­do­ba und Nürn­berg für die Offen­heit, das Ver­trau­en und die enga­gier­te Zusam­men­ar­beit. Wir freu­en uns dar­auf, die ent­stan­de­nen Ver­bin­dun­gen wei­ter­zu­füh­ren und gemein­sam neue Aus­tausch­mög­lich­kei­ten zu entwickeln.