Stamm St. Josef-Allerheiligen – Stammeslager Schottland – Auchengillan Jamboree 2025

Vom 1. bis 13. August 2025 mach­ten wir uns auf zu einem Aben­teu­er, das wir so schnell nicht ver­ges­sen wer­den: unse­re Stam­mes­la­ger­fahrt nach Schott­land. Schon die Anrei­se war ein Erleb­nis für sich – mit unse­ren Ruck­sä­cken stie­gen wir in den Zug, ein­mal quer durch Euro­pa bis nach Glas­gow. Die Fahrt war lang, doch die Vor­freu­de trug uns über jede Stun­de. Spät in der Nacht wur­den wir von unse­ren Part­nern, den 183rd Glas­gow Scouts, herz­lich im Jugend­heim emp­fan­gen. Nach einer kur­zen Nacht zum Durch­at­men konn­te das Aben­teu­er end­lich beginnen.

Bereits am nächs­ten Mit­tag ging es wei­ter zum Auchen­gil­lan Jam­bo­ree 2025, wo wir im Sub­camp Dance unser Zuhau­se für die nächs­ten Tage fan­den. Die Zel­te waren schon auf­ge­baut, wir erkun­de­ten den Platz, knüpf­ten ers­te Kon­tak­te – über­all lach­ten Gesich­ter, und die beson­de­re Stim­mung des Jam­bo­rees war sofort spür­bar. Die Auf­takt­ze­re­mo­nie mit schot­ti­scher Musik und Tanz brach­te alle in Bewe­gung und setz­te den Ton für die kom­men­den auf­re­gen­den Tage.

Schon am drit­ten Tag lie­fen wir ein Stück des berühm­ten West High­land Way, und die schot­ti­sche Land­schaft ver­zau­ber­te uns sofort. Die grü­nen Hügel, die wei­ten Seen und die fri­sche Luft lie­ßen uns die Mühen der Wan­de­rung ver­ges­sen. Nach­mit­tags lock­te ein Jahr­markt mit Fahr­ge­schäf­ten, auf dem wir vie­le ande­re Pfadfinder*innen ken­nen­lern­ten. Abends fand die Sub­camp Got Talent Show statt, und wir lach­ten Trä­nen über die krea­ti­ven Dar­bie­tun­gen unse­rer neu­en Freunde.

Der 4. August über­rasch­te uns mit einem star­ken Sturm und Wind­bö­en bis zu 120 km/h. Vor­sorg­lich wur­den wir eva­ku­iert, doch am Ende traf es uns glück­li­cher­wei­se nicht so schlimm. Statt­des­sen ver­brach­ten wir den Tag mit Kar­ten­spie­len im Tro­cke­nen, und am Abend folg­te dann das abso­lu­te Kon­trast­pro­gramm: eine Neon Rave Par­ty, bunt, laut und unvergesslich.

Am Stadt­tag in Glas­gow erkun­de­ten wir das River­si­de Muse­um und die Kel­vin­g­ro­ve Art Gal­lery and Muse­um, bevor wir durch die leben­di­gen Stra­ßen bum­mel­ten. Abends am Lager­feu­er tausch­ten wir Ein­drü­cke aus, san­gen gemein­sam und spür­ten die beson­de­re Gemein­schaft, die sich inzwi­schen gebil­det hatte.

Der 6. August stand ganz im Zei­chen des 100. Geburts­tags des Jam­bo­rees. Tausch­ge­schäf­te, Karao­ke, Tan­zen, Fei­ern – über­all vibrier­te die Luft vor Ener­gie und Freu­de. Wir lern­ten unzäh­li­ge neue Men­schen ken­nen, und der Tag ende­te in einem rie­si­gen Fest, bei dem alle mit strah­len­den Augen zusammenkamen.

Die dar­auf­fol­gen­den Tage waren vol­ler Action und Krea­ti­vi­tät. Rie­sen­schau­keln, Was­ser­rut­schen, Laser­tag, Kanu­fah­ren und Work­shops von Hand­werk bis Kunst – für jeden war etwas dabei. Höhe­punkt war die gro­ße Abschluss­ze­re­mo­nie mit einer Holi-Par­ty, bei der wir bunt von Kopf bis Fuß waren und vor Freu­de strahlten.

Am 9. August wur­den die Zel­te abge­baut. Zum Glück blieb es eini­ger­ma­ßen tro­cken, und zurück im Jugend­heim konn­ten wir gemein­sam lachen, Erin­ne­run­gen aus­tau­schen und ein­fach mal durchatmen.

Der 10. August führ­te uns nach Lar­gs, von wo aus wir mit der Fäh­re nach Mill­port über­setz­ten. Dort genos­sen wir einen ent­spann­ten Tag am Meer mit Wan­dern, Strand und fri­scher Luft. Zum Abschluss gab es für jeden einen Milch­shake – ein klei­ner Moment, den wir nie ver­ges­sen wer­den, ein­fach sit­zen, lachen und den Wind im Haar spüren.

Die Erkun­dung von Edin­burgh am 11. August brach­te Burg, Stra­ßen und ein Stra­ßen­kunst­fes­ti­val vol­ler Musik, Künst­ler und bun­ter Ein­drü­cke. Am Abend stand dann der schwers­te Moment der Rei­se bevor: der Abschied von unse­rem Part­ner­stamm. Trä­nen flos­sen, Umar­mun­gen folg­ten, und wir ver­spra­chen uns, die Freund­schaft wei­ter­le­ben zu lassen.

Die Heim­rei­se am 12. August dau­er­te 25 Stun­den Zug­fahrt zurück nach Nürn­berg. Müde und erschöpft, aber vol­ler unzäh­li­ger Erin­ne­run­gen und neu­er Freund­schaf­ten, kamen wir am 13. August end­lich an. Die­ses Aben­teu­er wird uns für immer beglei­ten, die Geschich­ten und Momen­te wer­den wir noch lan­ge erzäh­len, und die Erfah­run­gen haben uns alle ein Stück näher zusammengebracht.

Ein rie­si­ges Dan­ke­schön gilt allen, die die­se Rei­se ermög­licht haben – wir brin­gen nicht nur Erin­ne­run­gen mit, son­dern auch ein Gefühl von Gemein­schaft, Aben­teu­er­lust und unver­gess­li­cher Freude.