Youthbridge – Pitch your idea and shape your city I

Jugend­be­geg­nung Nürn­berg & Antalya

Unter dem Mot­to „Sozia­le und nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung“ fand in Nürn­berg der ers­te Teil der Jugend­be­geg­nung zwi­schen dem KiJH Linie 6 und dem KiJH Wie­se 69 statt. Die Begeg­nung brach­te Jugend­li­che aus den Part­ner­städ­ten Nürn­berg und Anta­lya zusam­men und eröff­ne­te ihnen die Chan­ce, sich per­sön­lich ken­nen­zu­ler­nen, aus­zu­tau­schen und gemein­sam an Zukunfts­the­men zu arbeiten.

Durch die Mischung aus Work­shops, krea­ti­ven Pro­jek­ten und Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten ent­stand eine Woche, die Bil­dung, Hand­werk und Leich­tig­keit auf inspi­rie­ren­de Wei­se mit­ein­an­der verband.

Workshops zu SDGs und Social Entrepreneurship

Ein Schwer­punkt der Woche lag auf Work­shops rund um die Sus­tainable Deve­lo­p­ment Goals (SDGs) und Social Entre­pre­neur­ship. Die Jugend­li­chen beschäf­tig­ten sich mit glo­ba­len Her­aus­for­de­run­gen wie Kli­ma­wan­del, Armut oder sozia­ler Ungleich­heit und ent­wi­ckel­ten am Ende eige­ne Ideen, wie sie selbst zu nach­hal­ti­gen Ver­än­de­run­gen bei­tra­gen können.

Auseinandersetzung mit Geschichte

Ein ein­drucks­vol­ler Pro­gramm­punkt war der Besuch im Doku­men­ta­ti­ons­zen­trum Reichs­par­tei­tags­ge­län­de. Dort setz­ten sich die Teil­neh­men­den inten­siv mit der Nürn­ber­ger NS-Geschich­te aus­ein­an­der. Die Gesprä­che dreh­ten sich vor allem um Ver­ant­wor­tung, Frie­den, Gerech­tig­keit – und dar­um, was die Ver­gan­gen­heit für unser Han­deln heu­te bedeutet.

Handwerk im Z‑Bau

Im Z‑Bau konn­ten die Jugend­li­chen dann selbst aktiv wer­den: In Klein­grup­pen bau­ten sie Vogel­nist­käs­ten, säg­ten, bohr­ten, schraub­ten und gestal­te­ten. Die gemein­sa­me hand­werk­li­che Arbeit stärk­te nicht nur das Team­ge­fühl, son­dern setz­te auch ein klei­nes, aber sicht­ba­res Zei­chen für den Umweltschutz.

Inspi­ra­ti­on durch jun­ge Unternehmer

Ein beson­de­res High­light war das Tref­fen mit einem jun­gen Unter­neh­mer, der sei­ne Erfolgs­ge­schich­te im Bereich sozia­ler und nach­hal­ti­ger Geschäfts­ideen teil­te. Die­ser inspi­rie­ren­de Aus­tausch moti­vier­te die Teil­neh­men­den dazu, an eige­nen Visio­nen zu arbei­ten und gab ihnen prak­ti­sche Tipps für die Umset­zung ihrer Ideen.

Ent­wick­lung und Prä­sen­ta­ti­on eige­ner Projektideen

Die Woche gip­fel­te in der Ent­wick­lung eige­ner Pro­jekt­ideen. Die Jugend­li­chen ent­war­fen Kon­zep­te für sozia­le oder öko­lo­gi­sche Pro­jek­te, die sie am letz­ten Tag im schö­nen Saal des Rat­hau­ses vor­stell­ten. Die Viel­falt der prä­sen­tier­ten Ideen, von Upcy­cling-Initia­ti­ven bis hin zu Bil­dungs­pro­gram­men, zeig­te das Enga­ge­ment und die Krea­ti­vi­tät der Gruppe.

Span­nen­der Besuch im Zukunftsmuseum

Ein Besuch im Zukunfts­mu­se­um Nürn­berg ließ die Teil­neh­men­den in die Welt von mor­gen ein­tau­chen. Sie konn­ten tech­no­lo­gi­sche Inno­va­tio­nen erle­ben und dar­über nach­den­ken, wie die­se zu einer nach­hal­ti­gen Ent­wick­lung bei­tra­gen können.

Frei­zeit, Spaß und Freundschaften

Neben dem Bil­dungs­pro­gramm kam der Spaß nicht zu kurz. Beim Bow­ling, einem Aus­flug auf das Volks­fest, im Kin­der- und Jugend­haus Wie­se 69 oder beim Tisch­ten­nis­spie­len im Gar­ten des Jugend­ho­tels hat­ten die Jugend­li­chen Gele­gen­heit, sich näher ken­nen­zu­ler­nen. Die­se unge­zwun­ge­nen Momen­te führ­ten zu einer ent­spann­ten Atmo­sphä­re, in der Freund­schaf­ten ent­stan­den und kul­tu­rel­ler Aus­tausch gelebt wurde.

Aus­blick: Fort­set­zung im nächs­ten Jahr

Der Erfolg die­ser Jugend­be­geg­nung hat alle Betei­lig­ten moti­viert, den Aus­tausch im kom­men­den Jahr fort­zu­set­zen. Der zwei­te Teil wird erneut unter dem Mot­to der sozia­len und nach­hal­ti­gen Ent­wick­lung ste­hen und auf den Ergeb­nis­sen und Bezie­hun­gen die­ser ers­ten Begeg­nung auf­bau­en. Alle Teil­neh­men­den bli­cken mit Vor­freu­de auf die Fort­set­zung in Anta­lya, die wei­te­re span­nen­de Pro­gramm­punk­te und neue Mög­lich­kei­ten des gemein­sa­men Ler­nens und Arbei­tens verspricht.

Ins­ge­samt war die Jugend­be­geg­nung ein vol­ler Erfolg – eine Woche vol­ler Inspi­ra­ti­on, Krea­ti­vi­tät und Gemein­schaft, die allen Betei­lig­ten noch lan­ge in Erin­ne­rung blei­ben wird.

Wir möch­ten uns vor allem bei unse­ren Part­nern aus der Tür­kei für die gelun­ge­ne Team­ar­beit bedan­ken, die die­se Begeg­nung mög­lich gemacht hat.